(Sorry, war eben im falschen Unterforum... lösche den Beitrag dort gleich.)
Eine Kundin hat ein aus Thailand mitgebrachtes, feingoldfarbenes Armband "eingeliefert", das lt. Stempelung einen Feingehalt von 965 hat. Aus diesem soll ein Ring hergestellt werden, in den Brillianten eingefasst werden sollen. Zum Fassen und auch allgemein als Ring ist eine 965er Legierung ja etwas weich, deshalb denken wir darüber nach, das Material auf 750 runterzulegieren.
Die Frage ist allerdings, wieviel Silber und Kupfer respektive zugegeben werden sollten, damit eine angenehm satte Goldfarbe dabei herauskommt. Im Brepohl (von ca. 2000) ist eine Tabelle, die die Zusätze für ein "hellgelbes" Gold (125 TT Silber zu 125 TT Kupfer, also 50/50) sowie für ein "rötlichgelbes" (83 TT Silber zu 167 TT Kupfer) nennt. Welche von diesen beiden Legierungen wäre denn eher als "sattgelb" zu bezeichnen? Bzw. muss ich dafür wiederum eine andere Zusammensetzung wählen, die in der Tabelle gar nicht genannt wird?
Und noch ne Frage, die mir gerade eingefallen ist: aus der lange zurückliegenden Ausbildung erinnere ich mich vage, dass der prozentuale Anteil in Tausendteilen nicht direkt dem in Gramm entspricht, weil die Metalle ja unterschiedliche spezifische... Dichte? Gewichte? haben (oh je, Fachkunde ist zu lange her...) - wirkt sich das bei den Mengen, mit denen ich es hier zu tun habe real aus, oder kann ich bei kleinen Mengen trotzdem mehr oder weniger von 1:1 ausgehen? Konkret: es geht um 4,35 g Zusatz (auf 15,19 g Au 965).
Eine Kundin hat ein aus Thailand mitgebrachtes, feingoldfarbenes Armband "eingeliefert", das lt. Stempelung einen Feingehalt von 965 hat. Aus diesem soll ein Ring hergestellt werden, in den Brillianten eingefasst werden sollen. Zum Fassen und auch allgemein als Ring ist eine 965er Legierung ja etwas weich, deshalb denken wir darüber nach, das Material auf 750 runterzulegieren.
Die Frage ist allerdings, wieviel Silber und Kupfer respektive zugegeben werden sollten, damit eine angenehm satte Goldfarbe dabei herauskommt. Im Brepohl (von ca. 2000) ist eine Tabelle, die die Zusätze für ein "hellgelbes" Gold (125 TT Silber zu 125 TT Kupfer, also 50/50) sowie für ein "rötlichgelbes" (83 TT Silber zu 167 TT Kupfer) nennt. Welche von diesen beiden Legierungen wäre denn eher als "sattgelb" zu bezeichnen? Bzw. muss ich dafür wiederum eine andere Zusammensetzung wählen, die in der Tabelle gar nicht genannt wird?
Und noch ne Frage, die mir gerade eingefallen ist: aus der lange zurückliegenden Ausbildung erinnere ich mich vage, dass der prozentuale Anteil in Tausendteilen nicht direkt dem in Gramm entspricht, weil die Metalle ja unterschiedliche spezifische... Dichte? Gewichte? haben (oh je, Fachkunde ist zu lange her...) - wirkt sich das bei den Mengen, mit denen ich es hier zu tun habe real aus, oder kann ich bei kleinen Mengen trotzdem mehr oder weniger von 1:1 ausgehen? Konkret: es geht um 4,35 g Zusatz (auf 15,19 g Au 965).