Hi !
Zu dem Beitrag von Edmund möchte noch folgendes sagen:
Auf dem Colorit bildet sich so eine Art Ölfilm und dieser sollte mit z.B. Spiritus entfernt werden, schmiert sonst beim pollieren und schleifen, erst dann sollte die Oberfläche ihr finish bekommen.
Mann kann es feilen, schmiergeln und pollieren wie 18er Gold (oder Pt) und die Feilung stört es auch nicht wenn Colorit drin ist, das was nicht verbrannt wird bleibt in der Schlacke.
Ich schmirgele recht fein so gibt es schöne Ränder zum Metall (bis 600er selten auch mit 1000er). Dann einfach, aber kurz, mit Trippel, quer zu den Randberreichen, vorpollieren, reinigen und dann geht es sehr gut mit Rubisol um einen Hochglanz zu erreichen (jedes andere diamantine haltige Wachs dürfte ebenso gut sein). Hohe Drehzahlen, wenig Druck und die Positionen schnell wechseln um das Material nicht auf zu heizen.
Nass schleifen halte ich nicht für erforderlich weil Colorit einiges an Wärme verträgt und sich die Schleifmittel sich nicht zu seten wie bei anderen Kunsstoffen.
---------------------------------------------
... und zu Claudia:
Die Härtezeiten sind extrem abhängig von der Lichtdurchlässigkeit der benutzen Farbe!!!
Das "deep black" härte ich in Schichten von 0.2 mm sonst kann es passieren dass man eine harte Oberfläche bekommt aber drunter ist es noch weich, vorallem in den Kanten.
Mir ist es schon passiert dass ich mit dem Stück fertig war, noch ein Kontrollblick ... "äh, was iss'n das.." und ich konnte das Colorit wie einen Fingernagel abheben und von vorne anfangen.
Bei hellen/translizieden Farben können zwei Min. natürlich reichen aber ich verlasse mich da nicht drauf denn das Zeug finde ich zu teuer um von vorne anfangen zu können weil man's vielleicht ein bissle eilig hat.