Hallo Tom!
Das ist von System zu System unterschiedlich, bei gefrästen Modellen, können perlglänzende, ganz glatte Oberflächen erzeugt werden, Plotter sind da schon wesentlich unebener, die auf ihnen gefertigten Wachsmodelle haben Texturen, besonders an den Senkrechten. Drucker sind meist noch einmsal um eine Stufe schlechter, Auch hier gibt es teilweise kräftige Texturen a.d. Oberflächen. STL-Belichter sind, je nach der gewählen Auflösung, recht gut. Allerdings gibt es Probleme mit dem Ausbrennen, so dass die meisten Modelle erst in Wachs umkopiert werden müdden. Ob nur gefräst , geplottet oder belichtet wird, muss jeweils entschieden werden. Meist werden die Modelle wegen der besseren Oberflächen und des problemlosen Ausbrennens, gefräst. Allerdings sind die bei Delcam gefertigten STl-ArtCam-Modelle aus fotoempfindlichem Hartwachs, sehr gut auszubrennen.
In jedem Fall braucht man eine spezielle Software. Bei „normalem“, überkommenem CAD fehlt oft der 3-D-Bereich, sowie die Möglichkeit die Daten in den erforderlichen Formaten auszugeben. Auch fehlen meist die Möglichkeiten Schmuck zu zeichnen, da diese Programme nicht hierfür entwickelt wurden. Außerdem braucht man zum Fräsen die notwendigen Werkzeugwege. Hierzu ist ein CAM-Programm notwendig.
Preise: Es gibt ein recht gutes Billigprogramm namens „Rhino“, das kostet etwa um die 1.000 EURO nackt, also ohne gute Rendersoftware oder sonstiges. Das Schmuck-Plugin „Matrix“ dazu, kostet noch einmal schlappe 5.000 ! Dann gibt es noch eine ganze Menge anderer Programme, die jedoch meist alle im Bereich zwischen 5.000 und 7.000 Euro liegen.
Das interessanteste Finanzierungsmodell hat zur Zeit ArtCam, da kostet die Software "Jewelsmith" eigentlich gar nichts, man muss aber im Monat zwei Jahre lang für etwa 300 Euros Modelle drucken lassen. Da diese Modelle sehr billig und gut sind, die Software recht einfach zu bedienen ist und dabei die meisten Möglichkeiten von allen mir bekannten Programmen bietet, ist das für Profis der absolute Geheimtipp. Nach Ablauf der zwei Jahre, hat man nicht nur das Programm erworben, sondern mit den Modellen auch noch eine Menge Geld gespart, da diese konkurrenzlos billig sind.
Eine Fräsmaschine bekommt man um die 7.000 Euro, dazu kommt dann noch einiges an Zubehör, sowie ein Cam-Programm. Ausnahme ArtCam, da werden die Werkzeugwege gleich mitgeneriert. Es gibt natürlich auch noch welche die teurer sind, aber zm Wachsfräsen ist das nicht notwendig.
Ein Plotter kostet um die 15.000 STL-Belichter gibt es ab 16.000
Dazu gehört dann jedoch auch noch eine zuverlässige Gießerei, denn nicht jeder hat so was selber „im Ärmel“
Du siehst, so ganz einfach und billig ist dieser Bereich nicht!