Hallo Kathy,
ganz ohne Investition wirst Du nicht so leicht weiterkommen. Nicht allzuviel inverstieren müsstest Du wenn Du Dich der Electroforming-Technik verschreiben würdest. Dabei wird ein Leitlack auf die Ränder des Glases gestrichen und das Werkstück dann in ein z. B. Kupferbad gegeben und mit Hilfe eines Trafos oder sogar nur einfachen Batterien unter Gleichstrom gesetzt. Auf dem Leitlack schlägt sich dann, je nach Stromstärke und Dauer der Einwirkung Kupfer nieder. Wenn Du willst kannst Du anschließend das niedergeschlagene Kupfer in einem Silber oder Goldbad veredeln.
An stelle eines Edelmetallbades könntest Du auch die Tamponveredlung durchführen, die allerdings nur sehr dünne Silber- oder Goldniederschläge erzeugt, dafür aber sehr preiswert ist.
Interessant finde ich die in diesem You tube Video gezeigte Technik, die vor dem Auftragen des Leitlacks erst eine Reparaturmasse auf die Ränder apliziert. Dadurch könnte man den Cu-Niederschlag sehr dünn halten, da die Reparaturmasse einen stabielen Rahmen liefert. Hier das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=P1Ml6IVt47Y Bei Amazon gibt es auch einige kleine Bücher zu dieser Technik, allerdings nur in Englisch. Wenn Du „googelst“ findest Du sowohl einige Anleitungen als auch eine Menge Bilder zu „sea-glass“ oder ähnlichen Begriffen. Bei you tube gibt es auch noch mehr Videos zum Thema.
Edmund
http://www.emailkunst.de