Anlaufen eines goldplattierten Ringes

 
cantony
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 10.02.2009 - 11:55 Uhr  ·  #9
Hallo,
ich finde es recht ärgerlich, daß smilemuckel das unter Erfahrung verbuchen soll. War nicht wenig arbeit-finde ist auch hübsch geworden.
Vor allem ist da ja grad ein Kunde sauer....
Wäre es möglich den Ring direkt nach dem Vergolden mit Zapponlack zu versiegeln? An den maßgeblichen Lotstellen oben an der Zarge geht er ja nicht ab. Aber an der Ringschiene schon. Merkt man das dann ?
grüße Tine
cantony
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 27.02.2009 - 09:49 Uhr  ·  #10
Hallo,
jetzt nochmal.Gibts doch nicht, daß sich hier in Forum niemand mit Zapponlack auskennt.
Weiß denn jemand, ob meine Idee funktionieren könnte ?
Grüße Tine
Schula
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 27.02.2009 - 20:45 Uhr  ·  #11
Hallo Tine!

Zaponlack ist schon ganz was übles, zumal an Ringen. Das Problem ist nämlich, dass er, wenn er an einigen Stellen abplatzt, von der Oxidation unterwandert wird.
Das geht optisch gar nicht und putzen ist logischerweise auch nicht, da ja eben der Lack an den Stellen noch drüber ist.
Ich kann nur empfehlen, den Ring zu tauchen und dann mit einem Anlaufschutz zu behandeln.

Gruß,
Kai Schula
Heinrich Butschal
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 27.02.2009 - 21:45 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von cantony
Hallo,
jetzt nochmal.Gibts doch nicht, daß sich hier in Forum niemand mit Zapponlack auskennt.
Weiß denn jemand, ob meine Idee funktionieren könnte ?
Grüße Tine


Gerade weil sich einige mit Zaponlack auskennen, empfehlen sie Dir das für den Ring eben nicht.

So sehr Du Dich dagegen wehrst, der Ring ist nicht zu retten. Ok mit hohem Aufwand könnte man die Poren alle zuschweissen, nur ist man evtl. scheller mit einem neune Ring fertig weil es ja viele sind.
Edelstein
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 27.02.2009 - 22:53 Uhr  ·  #13
Stein ausfassen. Dann nimm ein Goldlot, das unterhalb des Schmelzpunktes von Silber liegt (ich weiss, schlechte Qualität) und lass es über die entsprechenden Stellen fliessen. Nacharbeiten und danach wieder plattieren.
Aber in der Zeit ist das auch als Ganzes neu gemacht, billiger und birgt weniger Risiko. By the way: Kann es sein, dass dein Lot nicht "sauber" war?
rossano
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 28.02.2009 - 10:42 Uhr  ·  #14
Hallo!

Ich schließe mich den anderen an. Entweder neu machen, was die schnellste und günstigste Lösung ist oder alternative, lasern lassen!
Kann aus Erfahrung sagen das mit einem professionellen Laser für das SChmucklasern alle Pooren zulasern kann. Evtl geht es auch mit dem PUK, aber es ist kein Ersatz für das Lasern!
Ein guter Goldschmiede der einen Laser in seiner Werkstatt hat kann das ohne Probleme hinbekommen.
Trotzdem ist es schneller und günstigerr den Ring neu anzufertigen!

Wünsche Dir viel Glück und bin sicher das Du die richtige Entscheidung treffen wirst.

Gruß Rossano
cantony
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 02.03.2009 - 10:48 Uhr  ·  #15
Hallo,
vielen Dank für die jetzt doch zahlreichen antworten. Genau das wollte ich wissen !!
Es ist übrigens nicht mein Ring um den es da geht, ich wollte nur wissen ob meine Idee was taugt.
Danke und Grüße
Tine
to kuti
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Re: Anlaufen eines goldplattierten Ringes

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Gepostet: 03.03.2009 - 16:00 Uhr  ·  #16
Hallo Tine,
ich habe vor vielen Jahren einmal versucht mit Zapponlack zu arbeiten, da ich ein Anlaufen von Messing, Kupfer und Silber verhindern wollte.
Die Ergebnisse waren erst einmal anschaulich aber schon nach kürzester Zeit wurden die Stücke unansehnlich. Der Lack wird sehr schnell spröde und dann hat man kleine Risse die doch wieder Luft an das Metall lassen, welche oxydieren.
Und ich war nicht begeistert den Lack wieder von den Schmuckstücken zu entfernen.
Entweder habe ich das damals falsch gemacht, aber ich fasse diesen lack nicht mehr an.

Gruß
tokuti
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