[center]Rapid prototyping
Die Schmucktechnologie der Zukunft
Vom CAD- Modell zum realen Gegenstand
Den Weg ins neue Jahrtausend treten auch wir Goldschmiede mit neuester Technologie an. Rapid prototyping steht dabei als Überbegriff für eine Technologie die innerhalb kürzester Zeit greifbare Ergebnisse liefert, an vorderster Front. So ist z.B. die CAD- Gestaltung nicht nur die Spielwiese für Ihre Phantasie, wo Sie aus einer Idee ein echtes Meisterwerk schaffen. Sie können komplexe Schuckstücke entwerfen, dem Kunden aber schon vorab photorealistische Bilder davon zeigen, daraus einen Prototyp z.B. in Kunststoff / Wachs erstellen oder diese direkt in Metall fräsen lassen. Durch einen speziellen 3D- Scanner werden vorhandene Objekte direkt in ein CAD- Modell umgewandelt. Vorhandene Modelle können auf einfachste art und weise kombiniert und dabei beliebig vergrößert oder verkleinert werden, so erhalten Sie z.B. nach dem Guss die exakte Endgröße. Selbst der direkte Guss mit Steinen wird dadurch um ein vielfaches einfacher.
Dies sind nur die Augenscheinlichen Vorteile dieser Technologie.
Also Kein Wunder das es immer mehr Firmen werden, die mit solchen Systemen arbeiten bzw. umsteigen. Auf der einen Seite sind die Möglichkeiten dadurch schier unbegrenzt, auf der anderen wird dadurch sicher noch mehr an Wissen der alten Goldschmiedetechniken verloren gehen aber diese Zukunft ist wohl unvermeidbar! Aus diesem Grund hier schon mal vor ab ein paar interessante Infos zum Thema 3D Schmuck- Gestaltung.
Die Programme

Rhinoceros 3.0 wird von viele Schmuckdesignern standardmäßig verwendet.
Ein großer Vorteil von Rhinoceros, es ist mit anderen CAD-, CAM-, Rendering- und Illustrationsprogrammen, wie JewelCAD, ArtCAM und Cimigraphi kompatibel.
Durch so genannte Plugin's wie z.B. TechGems erweitern Sie Rhinoceros um eine Steine- und Material- Bibliothek und spezielle Funktionen für den Schmuck- Designer.
http://www.rhino3d.de

Hier finden Sie Infos zu JewelCAD
www.fischer-pforzheim.de
Ausgabetechniken
Fräsen, 3D Druck und Laser
Seit einigen Jahren werden Systeme entwickelt, die beliebig geformte Modelle schnell anfertigen können. Ausgehend von 3D-CAD-Daten bilden sie Modelle z.B. aus Wachs für den direkten Guss. Neueste Versuchsanlagen verarbeiten Metall direkt.
"3D Druck"
Anstelle einer Fräse die die Modelle erstellt lässt sich Wachs mit dem so genannten "Fused Deposition Modeling" Verfahren kurz DFM, auch wie eine Art Druck aus der Tube auf eine Unterlage auftragen. Schicht für Schicht und Linie für Linie plottet eine beheizte Düse das geschmolzene Material auf das bereits erstarrte. Von einer Spule läuft das drahtförmige Material in die Schmelzkammer nach. Der nur kurz über seinen Verflüssigungspunkt erhitzte Werkstoff (Wachs, Polyamid, Polyäthylen) erstarrt innerhalb einer Sekunde. Die Wachsmodelle lassen sich wie gewohnt in Feingussprozessen zu Schmuckstücken umwandeln, andere Werkstoffe dienen zur Funktionsüberprüfung (Passgenauigkeit, Designkontrolle). Diese Maschinen arbeiten mit Schichthöhen von 0,7 mm bis hinab zu 0,05 mm, die erreichbare Genauigkeit liegt bei 0,15 mm. Das fertige Modell kann je nach System bis zu 24 x 35 x 30 cm groß werden.[/center]
Die Schmucktechnologie der Zukunft
Vom CAD- Modell zum realen Gegenstand
Den Weg ins neue Jahrtausend treten auch wir Goldschmiede mit neuester Technologie an. Rapid prototyping steht dabei als Überbegriff für eine Technologie die innerhalb kürzester Zeit greifbare Ergebnisse liefert, an vorderster Front. So ist z.B. die CAD- Gestaltung nicht nur die Spielwiese für Ihre Phantasie, wo Sie aus einer Idee ein echtes Meisterwerk schaffen. Sie können komplexe Schuckstücke entwerfen, dem Kunden aber schon vorab photorealistische Bilder davon zeigen, daraus einen Prototyp z.B. in Kunststoff / Wachs erstellen oder diese direkt in Metall fräsen lassen. Durch einen speziellen 3D- Scanner werden vorhandene Objekte direkt in ein CAD- Modell umgewandelt. Vorhandene Modelle können auf einfachste art und weise kombiniert und dabei beliebig vergrößert oder verkleinert werden, so erhalten Sie z.B. nach dem Guss die exakte Endgröße. Selbst der direkte Guss mit Steinen wird dadurch um ein vielfaches einfacher.
Dies sind nur die Augenscheinlichen Vorteile dieser Technologie.
Also Kein Wunder das es immer mehr Firmen werden, die mit solchen Systemen arbeiten bzw. umsteigen. Auf der einen Seite sind die Möglichkeiten dadurch schier unbegrenzt, auf der anderen wird dadurch sicher noch mehr an Wissen der alten Goldschmiedetechniken verloren gehen aber diese Zukunft ist wohl unvermeidbar! Aus diesem Grund hier schon mal vor ab ein paar interessante Infos zum Thema 3D Schmuck- Gestaltung.
Die Programme

Rhinoceros 3.0 wird von viele Schmuckdesignern standardmäßig verwendet.
Ein großer Vorteil von Rhinoceros, es ist mit anderen CAD-, CAM-, Rendering- und Illustrationsprogrammen, wie JewelCAD, ArtCAM und Cimigraphi kompatibel.
Durch so genannte Plugin's wie z.B. TechGems erweitern Sie Rhinoceros um eine Steine- und Material- Bibliothek und spezielle Funktionen für den Schmuck- Designer.
http://www.rhino3d.de

Hier finden Sie Infos zu JewelCAD
www.fischer-pforzheim.de
Ausgabetechniken
Fräsen, 3D Druck und Laser
Seit einigen Jahren werden Systeme entwickelt, die beliebig geformte Modelle schnell anfertigen können. Ausgehend von 3D-CAD-Daten bilden sie Modelle z.B. aus Wachs für den direkten Guss. Neueste Versuchsanlagen verarbeiten Metall direkt.
"3D Druck"
Anstelle einer Fräse die die Modelle erstellt lässt sich Wachs mit dem so genannten "Fused Deposition Modeling" Verfahren kurz DFM, auch wie eine Art Druck aus der Tube auf eine Unterlage auftragen. Schicht für Schicht und Linie für Linie plottet eine beheizte Düse das geschmolzene Material auf das bereits erstarrte. Von einer Spule läuft das drahtförmige Material in die Schmelzkammer nach. Der nur kurz über seinen Verflüssigungspunkt erhitzte Werkstoff (Wachs, Polyamid, Polyäthylen) erstarrt innerhalb einer Sekunde. Die Wachsmodelle lassen sich wie gewohnt in Feingussprozessen zu Schmuckstücken umwandeln, andere Werkstoffe dienen zur Funktionsüberprüfung (Passgenauigkeit, Designkontrolle). Diese Maschinen arbeiten mit Schichthöhen von 0,7 mm bis hinab zu 0,05 mm, die erreichbare Genauigkeit liegt bei 0,15 mm. Das fertige Modell kann je nach System bis zu 24 x 35 x 30 cm groß werden.[/center]
