Diamantbestattung

 
Manuki
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Diamantbestattung

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Gepostet: 18.01.2019 - 19:18 Uhr  ·  #11
Heiy Ihr Lieben ° Ein Kunde von mir möchte aus einem Teil der Asche seiner Mutter einen Diamant "pressen" lassen.
Frage : Gibt es Beweise / Nachweise , dass das wirklich möglich ist ? Wenn ja , wie ? Gibt es darüber z.B. Filmbeiträge / Untersuchungen ?
Wie findet er einen , gegebenenfalls seriösen Anbieter ? Für alle ernst gemeinten Informationen bin ich dankbar °
Beste Grüsse Manuki °
Hephaista
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 18.01.2019 - 21:51 Uhr  ·  #12
Tilo
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 18.01.2019 - 23:26 Uhr  ·  #13
aaaaaaah
in dem untersten Link findet sich ein Hinweis, der meine Zweifel an der Methode einerseits bestätigt, aber einen konkreten Ausweg zeigt:

meine Bedenken waren ja immer, daß bei der Verbrennung nach meiner Ansicht nicht genug Kohlenstoff in der Asche verbleibt, weil alles zu Kohlendioxid verbannt wurde

im Link wird hingewiesen, daß für den zweck eine temperaturreduzierte Verbrennung erfolgen muß, um zu verwertenden Kohlenstoff zu erhalten

eine Empfehlung kann vermutlich niemand geben, weil man nicht dabei ist, wenn der Kohlenstoff aus der Asche gewonnen wird und ob dann wirklich genau aus nur diesen konkreten Kohlenstoffatomen nur genau 1 Diamant gepreßt wird

im Link wird die Farbe ja mehr oder weniger als zufällig beschrieben
ich kenne es von einem anderen Aschediamanthersteller anders: Standard und am günstigsten ist gelb
für weiß muß die Destillation noch aufwändiger gemacht werden, also teurer

habe ich gelesen,
und man muß das dann wohl so glauben
Tilo
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 18.01.2019 - 23:35 Uhr  ·  #14
El Kratzbürscht
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 19.01.2019 - 02:12 Uhr  ·  #15
Immerhin auch nicht teurer als die konventionelle Grabstätte + Beerdigung und man gönnt sich ja sonst nichts.
frei
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 19.01.2019 - 07:33 Uhr  ·  #16
Ich glaube, dass sich die meisten Menschen gar nicht darüber den Kopf zerbrechen, ob es technisch überhaupt möglich ist und inwieweit die Asche des Verstorbenen dazu verwendet wird! Es ist für manche eine schöne Idee, sie fühlen sich gefühlsmässig angesprochen - und wenn das Gefühl diktiert, ist alles andere uninteressant. Seit ich mich ein wenig mit der Schmuckherstellung befasse, meine Erzeunisse verkaufe und fleissig in Foren lese, hab ich festgestellt, dass der Durchschnittskonsument bei Weitem nicht so kritisch ist, wie man vielleicht glauben würde........
El Kratzbürscht
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 19.01.2019 - 11:01 Uhr  ·  #17
Letztendlich auch gar nicht so wichtig, wieviel nu wirklich vom Dahingeschiedenen drin ist. Auch ein Leichnam im Grab, zu welchem hingepilgert wird, ist nach ein paar Jahren außer den Knochen verwest. Aber ein Diamant ist unvergänglich und immer schön. Außerdem wäre es vermutlich eine legale Möglichkeit, seinen Toten "ins Meer zu streuen", was bei uns ja nicht erlaubt ist, weil man die Asche nicht ausgehändigt bekommen kann.
Tilo
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 19.01.2019 - 11:26 Uhr  ·  #18
Hephaista
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 19.01.2019 - 13:03 Uhr  ·  #19
GoldDings
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Re: Diamantbestattung

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Gepostet: 14.01.2025 - 22:13 Uhr  ·  #20
Interessant zu lesen wenn auch schon einige Jahre her.. aus der Asche eines geliebten Menschen einen Erinnerungsdiamanten anfertigen zu lassen. Ich finde den Prozess faszinierend: Aus der Kremationsasche wird zunächst Kohlenstoff isoliert, der oft mit weiteren Materialien wie Haaren des Verstorbenen oder synthetischen Stoffen ergänzt wird, um die benötigte Menge zu erreichen. Anschließend wird der Kohlenstoff in Graphit umgewandelt und unter hohem Druck sowie hoher Temperatur in einen Diamanten transformiert. Die Farbe des Diamanten, ob gelblich, klar oder blau, hängt von den enthaltenen Elementen und dem Herstellungsverfahren ab. Dieser Diamant wird schließlich geschliffen und poliert, sodass ein persönliches, einzigartiges Andenken entsteht. Es fühlt sich tröstend an, eine solche greifbare Verbindung zu bewahren, ein Symbol für die Ewigkeit und die Liebe, die bleibt. Mehr über diesen Prozess habe ich bei Algordanza und LONITÉ erfahren, die auf Software und Maschinen pochen die es Wirklichkeit werden lassen. Ich bin selbst in der Softwarebranche des Maschinenbaus tätig und kann da nur sagen, die Software https://titecon.de/kostenstellenplanung/macht die Maschine heutzutage.


https://www.algordanza.com/de/



Grüße LUK
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