30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

 
Heinrich Butschal
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Re: 30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 24.03.2009 - 10:40 Uhr  ·  #9
Egal wie groß oder klein eine Schraube ist, jede hat ein eigenes maximales Drehmoment. Und gerade bei einer kleinen Schraube kann es nicht an mangelnden Körperkräften des Uhrmachers liegen wenn eine Schraube nicht aufgeht. Ganz im Gegenteil sind da sehr schnell die maximalen Drehmomente auch mit der Kraft zwischen Zeigefinger und Daumen überschritten und dann ist der Schaubenkopf ab.

Und was hat das ganze mit Garantiezeit zu tun? Wenn es ein Garantiefall gewesen sein sollte, hätte es ja ganz umsonst sein müssen - oder?

Aber jetzt mal zur Sache:
Ärgert dich das die Schraube fest war oder glaubst Du nur dem Uhrmacher nicht? Oder meinst Du eine Schraube dürfe nicht fest sitzen?
Oder bist Du der Meinung der Uhrmacher, der nicht so viele Möglichkeiten wie der Hersteller hat, hätte einfach fester drehen sollen mit dem Risiko die Schraube endgültig zu zerstören?

Was hättest Du dann zum Uhrmacher gesagt? Pfuscher?
moenchmedardus
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Re: 30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 25.03.2009 - 18:55 Uhr  ·  #10
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Pfuscher?


exakt darum gehts. entweder die werkstatt oder der hersteller hat gepfuscht und der kunde solls bezahlen, das ist nicht in ordnung, schon 3x nicht in der garantiezeit.

ich werde mich jedenfalls weiterhin für meine fähigkeiten bezahlen lassen und nicht für meine unfähigkeit. zumal mir sofort der satz vor augen steht: behandle kunden so, wie du selbst als kunde behandelt werden möchtest.

gruß
moench

ps: damit ist meinerseits alles gesagt, muss ja keine seitenlange grundsatzdiskussion werden..
Heinrich Butschal
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Re: 30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 25.03.2009 - 19:09 Uhr  ·  #11
Du scheinst nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Der Uhrmacher hat nicht gepfuscht weil er eine fest sitzende Schraube erkannt hat und von Gewaltanwenung abgesehen hat. Der Hersteller hat dann das Problem gelöst.

Die Ursache für die festsitzende Schraube kann auch an Verunreinigungen durchs tragen, das ist das wahrscheinlichste, gelegen haben.

Und dann ist auch klar wer das zu bezahlen hat. Nämlich Du.
Maja
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30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 25.03.2009 - 19:18 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Du scheinst nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Der Uhrmacher hat nicht gepfuscht weil er eine fest sitzende Schraube erkannt hat und von Gewaltanwenung abgesehen hat. Der Hersteller hat dann das Problem gelöst.

Die Ursache für die festsitzende Schraube kann auch an Verunreinigungen durchs tragen, das ist das wahrscheinlichste, gelegen haben.

Und dann ist auch klar wer das zu bezahlen hat.
Nämlich Du. Der Besitzer der Uhr: Der Thread ersteller @Aquarius21


So ist es, aber bevor der Händler oder Uhrmacher die Uhr einschickt,
sollte Er den Kunden auf die anfallenden Kosten informieren.
Dieses ist ganz leicht da Casio "fest geregelte Preise"
hat die man im Internet einschauen kann.
Wahrscheinlich hat deshalb der Händler HIER auch noch Kulanz walten lassen!
Sonst hätte der Preis noch höher gelegen.

GRUSS MAJA
Heinrich Butschal
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Gepostet: 25.03.2009 - 19:21 Uhr  ·  #13
moenchmedardus
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Re: 30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 26.03.2009 - 14:47 Uhr  ·  #14
also gut, ein letztes mal:
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Du scheinst nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Der Uhrmacher hat nicht gepfuscht weil er eine fest sitzende Schraube erkannt hat und von Gewaltanwenung abgesehen hat. Der Hersteller hat dann das Problem gelöst.

gleichfalls.
du setzt einfach voraus, dass der batteriewechsler (ob das ein uhrmacher war, wissen wir beide nicht) das maximal zulässige drehmoment erfolglos angewandt hat. mit nem dm-schlüssel, oder wie hat er das "festsitzen" der schraube erkannt? erst der hersteller war mit geheimen japanischen zaubermitteln erfolgreich, ach komm. wir reden hier doch nicht von hyperhightech, sondern von einer simplen schraube.

Zitat
Die Ursache für die festsitzende Schraube kann auch an Verunreinigungen durchs tragen, das ist das wahrscheinlichste, gelegen haben.

vielleicht. aber nur wenn der träger regelmäßig in sekundenkleber badet.
übliche verunreinigungen vom tragen schmieren eher, als dass sie etwas festsetzen, das kann manchmal etwas eklig sein, aber garantiert kein grund um ne schraube nicht öffnen zu können. hunderte, eher tausende derartige schrauben sind in meinem berufsleben über meinen tisch gewandert, keine einzige war nicht zu öffnen, wenn man erstmal den schlitz im schmodder freigelegt hat.
(übrigens erhöht sich das max. zulässige drehmoment um ein vielfaches, wenns um einen festgebackenen schraubenkopf geht, statt um ein festsitzendes gewinde).

Zitat
Und dann ist auch klar wer das zu bezahlen hat. Nämlich Du

ich würde bei dem betrag erstmal mit dem mann reden, übrigens auch über garantie. bliebe es dabei, würde ich bezahlen aber sowohl die werkstatt als auch die marke wären für mich endgültig gestorben.
20.- für einen kunden wäre meine rechnung an die werkstatt.

gruß und raus
moench
Heinrich Butschal
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Re: 30 Euro wegen gewechsel der Dichtung gerechtfertigt

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Gepostet: 26.03.2009 - 15:37 Uhr  ·  #15
Zitat geschrieben von moenchmedardus
also gut, ein letztes mal:
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Du scheinst nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Der Uhrmacher hat nicht gepfuscht weil er eine fest sitzende Schraube erkannt hat und von Gewaltanwenung abgesehen hat. Der Hersteller hat dann das Problem gelöst.

gleichfalls.
du setzt einfach voraus, dass der batteriewechsler (ob das ein uhrmacher war, wissen wir beide nicht) das maximal zulässige drehmoment erfolglos angewandt hat. mit nem dm-schlüssel, oder wie hat er das "festsitzen" der schraube erkannt? erst der hersteller war mit geheimen japanischen zaubermitteln erfolgreich, ach komm. wir reden hier doch nicht von hyperhightech, sondern von einer simplen schraube.

Nein, ich bin davon ausgegangen das der Uhrmacher eben nicht Hightech zur Verfügung hat, weil das nicht der üblichen Ausstattung entspricht. Und wenn eine der Schrauben deutlich fester sitzt als die anderen, ist es für Ihn und seine Ausstattung angemessen das er dann aufhört und nicht versucht mit noch mehr Kraft das Problem zu lösen. Ich gehe aber davon aus das der Hersteller Hightech zur Verfügung hat.
Zitat geschrieben von moenchmedardus


Zitat
Die Ursache für die festsitzende Schraube kann auch an Verunreinigungen durchs tragen, das ist das wahrscheinlichste, gelegen haben.

vielleicht. aber nur wenn der träger regelmäßig in sekundenkleber badet.
übliche verunreinigungen vom tragen schmieren eher, als dass sie etwas festsetzen, das kann manchmal etwas eklig sein, aber garantiert kein grund um ne schraube nicht öffnen zu können. hunderte, eher tausende derartige schrauben sind in meinem berufsleben über meinen tisch gewandert, keine einzige war nicht zu öffnen, wenn man erstmal den schlitz im schmodder freigelegt hat.
(übrigens erhöht sich das max. zulässige drehmoment um ein vielfaches, wenns um einen festgebackenen schraubenkopf geht, statt um ein festsitzendes gewinde).

Und wenn es dann kristallisierte Salze (Schweiss, Salzwasser, Laugensalze) unterm Schraubenkopf waren? Dann geht die Schraube eben auch nicht ohne weiteres auf.
Zitat geschrieben von moenchmedardus


Zitat
Und dann ist auch klar wer das zu bezahlen hat. Nämlich Du (Korrektur nicht Du sondern der OP)

ich würde bei dem betrag erstmal mit dem mann reden, übrigens auch über garantie. bliebe es dabei, würde ich bezahlen aber sowohl die werkstatt als auch die marke wären für mich endgültig gestorben.
20.- für einen kunden wäre meine rechnung an die werkstatt.

gruß und raus
moench


Das ist alles dann ganz einfach wenn man blind unterstellt das die fesitzende Schraube ein Fehler des Herstellers ist. So wird das Leben leichter wenn andere Schuld haben.

Aber Ich glaube wir sind durch.
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