Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

 
Grom
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Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

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Gepostet: 26.06.2012 - 11:16 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,
ich bin ein interessierter Laie und möchte gerne einen Ring mit dem Quickcast-System von Schula gießen.
Er soll aus 750er Gelbgold (neues Gussmaterial, keine zusammengeschmolzenen Goldteile etc.) entstehen.

Bevor ich einfach mal drauf los gieße und eine Katastrophe passiert wollte ich mal fragen:
Sollte ich zum Schmelzen ein Schmelzmittel verwenden (kein Borax, das verträgt der Tigel des Quickcast nicht)?
Oder geht es bei neuen (nicht verunreinigten) Gussgoldlegierungen auch komplett ohne? Habe irgendwo gelesen dass das (bei nicht-verunreinigten Goldlegierungen) kontraproduktiv sein kann?

Und: muss ich den Tigel irgendwie vorwärmen o.ä. um Risse/Sprünge zu vermeiden oder kann ich da gleich direkt mit dem Brenner in den kalten Tigel reinhalten?

Vielen Dank schonmal, ich bin für jeden Tipp dankbar, damit mein erster Guss nicht zum Desaster wird...

Viel Grüße, Grom
Tilo
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Re: Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

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Gepostet: 27.06.2012 - 09:17 Uhr  ·  #2
du hast dir für einen guß ausreichend neues 750 besorgt, obwohl da ne menge (Gußkopf) übrigbleiben wird?
wieviel güsse sollen denn folgen, denn sparsam borax ist sinnvoll und brennt den tiegel ja nicht sofort weg
(auch frische) goldlegierung ganz ohne schmelzmittel finde ich gruselig und bezweifle ein gutes ergebnis
auch Kochsalz geht zum schmelzen, aber ob das schonender ist zum porösen tiegel?
Heinrich Butschal
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Re: Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

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Gepostet: 27.06.2012 - 09:32 Uhr  ·  #3
Das Schmelzmittel ist ja nur dazu da Oxyde zu reduzieren, das ist besonders wichtig wenn man Feilung einschmelzt. In diesem Fall kann man schon ganz wenig davon zugeben. Ansonsten und bei frischen Legierungen ist es nicht nötig.

Den Tiegel nicht vorwärmen und die Flamme nur auf das Schmelzgut halten.
Den Tiegel bitte behandeln wie ein rohes Ei, was die mechanische Beanspruchung anbelangt.
Grom
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Re: Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

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Gepostet: 27.06.2012 - 12:28 Uhr  ·  #4
Super.
Von der Legierung nehme ich zwei drei Gramm mehr als voraussichtlich benötigt, ich hoffe das reicht aus als Gusskopf.
Gedacht war erst einmal dieser eine Guss (inkl. Wiederholung, falls das Ergebnis nicht gleich gut wird), dann mal sehen was noch folgt...

Ich werde das Schmelzen dann wohl mit einer minimalen Menge Kochsalz probieren und hoffen das das gut klappt.

Vielen Dank für die schnelle Hilfe,
Viele Grüße
Grom
Heinrich Butschal
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Re: Fragen zum Gelbgoldguss mit QuickCast

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Gepostet: 27.06.2012 - 15:18 Uhr  ·  #5
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