Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

 
rolf skrypzak
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Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 12.12.2012 - 18:50 Uhr  ·  #1
halli hallo...

Im Themenbereich Steine hab ich mich bisher ja noch nicht blicken lassen...
Wer in meine Beiträge mal reinschaut, wird sehen das ich mich als Autodidakt ausschließlich mit antiken Schmuckrepliken und deren Herstellung beschäftige.

In den letzten Jahre konzentrierten sich meine Bemühungen überwiegend um Merowingerzeitlchen (5-7.Jh.n.Chr) Almandinschmuck. Hierzu werden in ein gelötetes Zellenwerk dünne Almandinplättchen passgenau eingeschliffen, mit Kitt hinterfüttert, mit einer gewaffelten Goldfolie hinterlegt und gefasst.
[attachment=1]wisigarde01.php.jpg[/attachment]
[attachment=0]wisigarde02.php.jpg[/attachment]
Zellenwerk sowie Waffelfolie stellen keine Herausforderung mehr da also geht es jetzt an die Steine. Bis dato immitierte ich die Einlagen mit einem Coloritt ähnlichen Harz, aber der innere Schweinehund treibt mich doch dazu jetzt mal mit echten Steinen zu arbeiten...


Dazu hab ich einige Fragen an die hier (hoffentlich) versammelten Fachleute!

Rohmaterial: Alles was rot und transparent ist wird in der Archäologie immer als "Almandin" angesprochen. Da es inzwischen aber zahlreiche Materialanalysen gibt zeigt sich, das es sich bei den Einlagen um Granate und Rubine unterschiedlicher Herkunft (Böhmen, Sri Lanka) handelt.
Die Einlageplätchen weißen in der Regel eine Stärke von 1 bis 1,5mm auf.

- Wie lassen sich solche Steine mit Antiken mitteln schneiden?
- Wie farbintensiv müssen die Rohsteine sein um bei einer so geringen Plätchendicke noch eine so
intensive Färbung zu haben? (vgl. Foto, die Originale sind wirklich so leuchtend rot!)
- Woher bekomme ich solche Rohsteine und sind die aufgrund ihrer Farbintensität überhaupt für
den heutigen Markt von interresse?
- Die ersten Schliffversuche möchte ich mit modernen Werkzeugen durchführen, hat jemand noch
gebrauchte Maschinen bzw. Zubehör anzubieten?
- Würde sich hier ein Schleifer, Fasser finden der mal Lust hätte in einem Gemeinschaftsprojekt ein
solches Stück zu fertigen?

So, das war jetzt ziemlich viel auf einmal, hoffe ihr findet Zeit euch mit dem Thema mal auseinander zu setzten ansonsten...

Frohe Feiertage

lg
Rolf
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rolf skrypzak
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 20.12.2012 - 22:35 Uhr  ·  #2
nanu....

nicht eine Antwort? hab ich euch überfordert?

is das zu speziell?



lg
rolf
Nina
 
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 20.12.2012 - 22:53 Uhr  ·  #3
schade, ich hab auch auf ne Anwort von ein Praktikern gehofft...

soweit ich weiß werden die Rohsteine in Platten gespalten, die dann erstmal flach geschliffen werden und dann in die Form eingepasst...
rolf skrypzak
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 21.12.2012 - 00:06 Uhr  ·  #4
ja sind die denn plattig spaltbar? das würde vieles vereinfachen...

lg
rolf
Heinrich Butschal
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 21.12.2012 - 09:11 Uhr  ·  #5
Nina
 
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 21.12.2012 - 11:30 Uhr  ·  #6
kann man die denn sägen?
Trennscheiben gabs ja noch nicht ;O)
Tilo
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 21.12.2012 - 14:14 Uhr  ·  #7
muß man die sägen?
frühere generationen haben doch mit viel manpower ganze Pyramiden (u.a.) aus händisch behauenen Steinen gebaut, warum soll man mit viel zeit nicht so kleine runde Steine flachschleifen?
SweetSmoke
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Re: Frühmittelalterlicher Almandinschmuck

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Gepostet: 21.12.2012 - 16:36 Uhr  ·  #8
hast du die Pn nicht gelesen ?
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