mein zweiter 3D Ring

 
samy001
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 11.12.2016 - 14:33 Uhr  ·  #17
Ja das mit der gegenseitigen Befruchtung ist genau mein Ding. Meine Türen sind sperrangelweit offen. Bin bereit

Mit der Skalierung muss ich mich einfach noch genauer beschäftigen.

In Cinema 4D leg ich den Ring aufs hundertstel genau an
In zBrush muss ich dann mal dieses Printer Export Skript Testen.
Meine Druckdienstleister haben bisher immer Geschimpft weil die Größe (scheinbar durch den Export) irgendwie komplett falsch interpretiert waren.
Die kamen immer so groß wie Tracktorreifen an. (zu groß zum Drucken, zu teuer beim Guß)
Egal, den Fehler werde ich finden.

Deine 2,5% Schrumpfung-Angabe
Ist das später spürbar für den Träger?
Oder ist der Wert vernachlässigbar?
Wo kommt die Schrumpfung her? Ist die Einbettmasse-Abhängig?

Und mal ne ganz saublöde Frage:
Warum fräst man mit so einer tollen Fräse nicht gleich das Edelmetall?

Danke
liebe Grüße
& einen schönen 3. Advent noch

samy
Tilo
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 11.12.2016 - 14:42 Uhr  ·  #18
>Warum fräst man mit so einer tollen Fräse nicht gleich das Edelmetall?

weil die Rohlinge und Späne unglaublich viel Kapital binden würden?
weil das unglaublichen Fräser-und Motorenverschleiß grad bei den feinen Strukturen bedeuten würde?
weil so viele Späne selbst bei guter Kapselung Verlust bedeuten?

such die einen oder mehrere Gründe aus
samy001
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 11.12.2016 - 14:59 Uhr  ·  #19
ok ich habe verstanden

ich nehm alle 3 Gründe

wobei bei guter Verkapselung sich die Spänchen sicherlich gut zurückgewinnen lassen könnten.
Aber der Aufwand/Verlust gleicht wohl nicht aus, das ich mir das Einbetten,Ausbrennen,Gießen sparen kann.

nagut, dann ist das so
Ulrich Wehpke
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 11.12.2016 - 15:59 Uhr  ·  #20
Tilo hats schon auf den Punkt gebracht. Bleibt noch der Verlust. Bei jedem Wechsel des Aggregatzustandes treten Volumenänderungen auf. Über eine geeignete Beandung der Einbettmassen/Küvetten, lasst sich diese Kurve allerdings beeinflussen. Das Übelste bei der Vervielfältigung, sind die Schrumpfungseigenschaften des jeweils verwendeten Wachsmaterials, wenn gespritzt wird. Da kann es dann bis zu 10% Verlust kommen. Immerhin sind das dann 30% auf das Gewicht bezogen, da der Verlust ja in allen drei Achsen auftritt!

Ich selbst bin CAD-mäßig rel. dumm, aber ich hab vor über 15 Jahren meinen Sohn Wolfram aun diesen Aufgabenbereich gesetzt. Und der hat eine kaum noch zu überbietende Erfahrung gesammelt. Und kommunikativ und teamfähig ist er auch

Wenn Du in Sachen Schmuck mit Software tätig werden willst, dann musst Du Dich a) mit der Konstruktion von Schmuckmechanik befassen, da gibt es gervorragende Literatur, beispielsweise den "Modell-Lehrgang" für Goldschmiede (Schweiz), aber auch eine ganze Menge im Diebener-Verlag. b) musst Du Dich mit Bildhauerei (Gestaltung von Reliefs, Ornamenten, Lebewesen, Stilrichtungen usw) befassen. Ein weites Feld. Deine Programme können fast alles, es kommt immer auf denjenigen an der Klapperatur und mit dem Zeichenstift an-
samy001
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 11.12.2016 - 17:48 Uhr  ·  #21
"Schmuckmechanik" werde ich vorerst wahrscheinlich nicht brauchen.
Ich werde mich erst mal auf meine "Themenringe" konzentrieren.
Und da braucht es - wie Du schon sagst - bildhauerische Fähigkeiten.

Mich fasziniert seit vielen Jahren auch das Thema Münzen und deren Gestaltungstechniken.
Da gibts richtig schöne aber auch schrecklich und unästhetisch gestaltete Prägungen.

Da hätte ich schon vor 10 Jahren gerne mal bei so einem Wettbewerb teilgenommen.
Mir fehlte leider nur die Zeit... so wie jetzt auch :-/

also mach ich jetzt erstmal Hobbymässig
Bildhauer im Ringformat

Und vielen Dank für Deine Buchempfehlungen, die zieh ich mir gleich mal rein.
Da freut sich das Christkind

Gerne melde ich mich auch mal per mail bzw telefonisch bei Dir und Sohnemann, falls es Fragen gibt oder ich Hilfe Brauche.

Danke!
Ulrich Wehpke
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 12.12.2016 - 13:46 Uhr  ·  #22
Auch bei Deinen Themenringen wird beispielsweise hin und wieder mal eine Fassung notwendig werden. Die richtige Konstruktion von Schmuckstücken ist ein essentieller Bereich der Gestaltung
samy001
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 12.12.2016 - 15:30 Uhr  ·  #23
Stimmt, deshalb habe ich mir soeben Deinen Buchtip zu Herzen genommen ("Modell-Lehrgang" für Goldschmiede (Schweiz))
für 77 Euro im web bestellt. freue mich darauf

danke!
mclien
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Re: mein zweiter 3D Ring

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Gepostet: 12.12.2016 - 16:22 Uhr  ·  #24
@Ulrich:
als alter Querulant bin ich natürlich ein Anhänger freier software, desshalb mal die Frage, ob ihr schon Erfahrung mit Modellen habt die mit dem Programm Blender erstellt wurden. da hätte ich sonst auch noch was in Arbeit und dann könnte man gleich Tips für die Erstellung und den export erstellen.

Ist es OK, wenn Du mal eine Größenordnung der Kosten angibst, wenn ihr aus so einem Modell wie dem hier im Thread einen Ring herstellt?
sagen wir mal aus Silber935, gegossen ohne Nacharbeit. Wie gesagt nur eine Größenordnung. (wenn das OK ist)
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