Es geht um das Verständniss des folgenden Erlebten.
Am Samstag hatte ich 2 Silberschmuck-Kurse. Alles verlief zunächst gut, bis ich einen Ring, blöderweise den letzten, schon kurz vor Kursende Kurs 1, zum Löten auf einem dickeren Baatz Flussmittel auf meiner Lötunterlage platziert habe, welches sich in einer dicken Schicht an das Schmuckstück anheftete. Das ist normalerweise kein Thema, da das von mir zum Silber beizen verwendete Natriumhydrogensulfat ("Ph-minus") damit spielend fertig wird. Nur nicht diesmal. Siedendheiß fiel mir ein, dass mir schon am Vorabend eine irgendwie schlappere Wirksamkeit der Beize aufgefallen war.
Das Flussmittel ging nicht ab, der Kurs bereits überzogen und vor der Tür warteten schon die Teilnehmer von Kurs 2.
"Kippste einfach noch Pulver nach" - hatte aber nur Amidosulfonsäure ("Finocid") mit, da man mit Natriumhydrogensulfat keine abgebrochenen Sägeblätter und Bohrer herausätzen kann, mit Amidosulfonsäure aber wohl.
Der Ring noch im Pott, ich kippe. Sofort bekommt der Ring jede Menge bräunliche Flecken und Streifen. Das Flussmittel, von mir bereits mit dem Schaber traktiert, war aber in kürzester Zeit verschwunden. Die Flecken ließen sich zum Glück mit der Messingbürste entfernen, wie ich später erkannte, waren sie wohl an den Stellen entstanden, an denen die Pulverkörnchen direkt das Silber berührten. (Mysterium 1)
In Kurs 2 habe ich mich von dem mir etwas unheimlichen Mix verabschiedet und mir eine reine Amidosulfonsäure angesetzt. Ganz wie erwartet wurden die Stücke beim Abbeizen nicht schneeweiß sondern grau, auch wenn der ganze Vorgang doppelt so lange dauerte, mit der Messingbürste geschruppt war das Ergebnis akzeptabel. Alle Schmuckstücke bis auf eins. Das wurde schneeweiß.
Der einzige Unterschied zu den anderen war, das dieses Schmuckstück 1x öfter ausgeglüht (bzw nachgelötet), jedoch nicht öfter abgebeizt worden war. (Ganz großes Mysterium!)
Ulrich W. konnte solche Zusammenhänge tatsächlich so erklären, dass sie mir immer eingeleuchtet haben, schade dass er hier nicht mehr reinschaut.
Insofern ruhen meine Hoffnungen jetzt auf HIP26727
Am Samstag hatte ich 2 Silberschmuck-Kurse. Alles verlief zunächst gut, bis ich einen Ring, blöderweise den letzten, schon kurz vor Kursende Kurs 1, zum Löten auf einem dickeren Baatz Flussmittel auf meiner Lötunterlage platziert habe, welches sich in einer dicken Schicht an das Schmuckstück anheftete. Das ist normalerweise kein Thema, da das von mir zum Silber beizen verwendete Natriumhydrogensulfat ("Ph-minus") damit spielend fertig wird. Nur nicht diesmal. Siedendheiß fiel mir ein, dass mir schon am Vorabend eine irgendwie schlappere Wirksamkeit der Beize aufgefallen war.
Das Flussmittel ging nicht ab, der Kurs bereits überzogen und vor der Tür warteten schon die Teilnehmer von Kurs 2.
"Kippste einfach noch Pulver nach" - hatte aber nur Amidosulfonsäure ("Finocid") mit, da man mit Natriumhydrogensulfat keine abgebrochenen Sägeblätter und Bohrer herausätzen kann, mit Amidosulfonsäure aber wohl.
Der Ring noch im Pott, ich kippe. Sofort bekommt der Ring jede Menge bräunliche Flecken und Streifen. Das Flussmittel, von mir bereits mit dem Schaber traktiert, war aber in kürzester Zeit verschwunden. Die Flecken ließen sich zum Glück mit der Messingbürste entfernen, wie ich später erkannte, waren sie wohl an den Stellen entstanden, an denen die Pulverkörnchen direkt das Silber berührten. (Mysterium 1)
In Kurs 2 habe ich mich von dem mir etwas unheimlichen Mix verabschiedet und mir eine reine Amidosulfonsäure angesetzt. Ganz wie erwartet wurden die Stücke beim Abbeizen nicht schneeweiß sondern grau, auch wenn der ganze Vorgang doppelt so lange dauerte, mit der Messingbürste geschruppt war das Ergebnis akzeptabel. Alle Schmuckstücke bis auf eins. Das wurde schneeweiß.
Der einzige Unterschied zu den anderen war, das dieses Schmuckstück 1x öfter ausgeglüht (bzw nachgelötet), jedoch nicht öfter abgebeizt worden war. (Ganz großes Mysterium!)
Ulrich W. konnte solche Zusammenhänge tatsächlich so erklären, dass sie mir immer eingeleuchtet haben, schade dass er hier nicht mehr reinschaut.
Insofern ruhen meine Hoffnungen jetzt auf HIP26727