
Wenn Du eine tiefere bzw. höhere Wölbung möchtest, musst Du folgendes beachten
1) Du benötigst Gummiplatten ohne Gewebe Shore Härte ca. 40. Darüber hinaus verwende ich zusätzlich noch etwas weichere Gummiplatten. Die Dicke der Platten beträgt ca. 4-5 mm. Bezugsquellen: siehe örtliche „gelbe Seiten“.
2) Nach jedem Wölbungsdurchgang das Werkstück weich glühen.
3) Wichtig ist der Aufbau der Schablone. Das obige Bild zeigt den Aufbau für eine tiefere Wölbung. 1) Kunststoffplatte zum unterlegen mit größerer Öffnung als die Schablonenplatte. 2) Schablonenplatte; 3) zu wölbendes Werkstück; 4) kleine Gummiplatte wird unten in die Wölbung gelegt; 5) größere runde Gummischeibe kommt darüber; 5a) Gummiplatte. Diese Platte muss etwa genau so groß oder etwas größer als das Blech sein das gewölbt werden soll. 6) Metallplatte z. B. Bretteisen. Diese Metallplatte bzw. das Bretteisen sollte nicht viel größer als das zu formende Blech sein, sonst geht zu viel Schlagkraft verloren.
4) Nachdem Du die erste Wölbung geschlagen und das WS ausgeglüht hast, kommt für die erste, tiefere Wölbung, die größere, runde Gummischeibe zum Einsatz. Nach erneutem ausglühen kommt die kleine Gummischeibe nach unten in die Wölbung, drüber die Große und dann die Gummiplatte. Ist die Wölbung immer noch nicht ausreichend, kannst Du eine dritte Gummischeibe, etwa so groß wie der Schablonenausschnitt auflegen.
Die rot-grüne „Schote“ in der vorherigen Antwort wurde aus 0,5 mm dickem Kupfer mit 2 Gummieinlagen gewölbt. Sie ist 9,5 cm lang, mittig 1,8 cm breit und ebenfalls mittig 1,0 cm hoch.
Viel Erfolg
Edmund