Pflege von Opalen

 
Non Ferrum
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Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 06:50 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen

Letztes Wochenende hatte ich auf einem Markt eine Kundenanfrage bezüglich der Pflege von Opalen.

Dabei ging es unter anderem um Wasserverlust, Pflege, Verträglichkeit mit Hautpflege Mitteln und Aufbewahrung.

Meine Erfahrungen sind da etwas beschränkt da ich nicht viele Opale verarbeite aber ich wollte dennoch mal
die Experten zu Rate ziehen da meine Internetrecherche bis jetzt eher mau ausfiel da jeder Beitrag irgendwie
ähnlich ist sich dann aber doch wieder etwas wiederspricht.

Insbesondere würde mich interessieren ob alle Opale gleich zu behandeln sind oder ob es aufgrund der Herkunft
unterschiede gibt.
El Kratzbürscht
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 10:27 Uhr  ·  #2
Ja, es gibt Unterschiede, manche sollten ständig gewässert werden und trocknen schnell aus, das sind glaube ich die Welo-Opale, Die normalen aus Australien sollten aber auch nicht unbedingt auf die Heizung oder in die pralle Sonne gelegt werden.
Ich würde empfehlen, sie alle Jahre mal über Nacht in ein Wasserglas legen. Seine Hautpflegemittel muss man nicht unbedingt auf den Stein drauf schmieren.
Non Ferrum
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 11:22 Uhr  ·  #3
Zitat geschrieben von El Kratzbürscht
Seine Hautpflegemittel muss man nicht unbedingt auf den Stein drauf schmieren.

Die Frage meiner Kundin ging eher dahin, schadet ihre Creme oder was Frau oder Mann auch immer verwendet dem Stein.
Reicht vielleicht schon der bloße Kontakt um den Stein zu beschädigen.
Haarsprays, Parfüme usw.
Das mit der Sonne/Heizung und starken Lampen, allgemein mit hohen Temperaturen, macht auch Sinn, da hast du Recht.
Heinrich Butschal
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 13:14 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Non Ferrum
...
Insbesondere würde mich interessieren ob alle Opale gleich zu behandeln sind oder ob es aufgrund der Herkunft
unterschiede gibt.

Grundsätzlich australische Opale deutlich robuster gegen die Entwicklung von Trocknungsrissen als Welo Opale. Aber auch da scheint es Unterschiede zu geben. Ich habe gerade bei Schmuck aus den 60ern Australier gesehen die Einwandfrei waren und solche die schon viele Risse entwickelt haben.
Welo Opale sind da noch komplizierter. Es gibt welche die dauerhaft im Wasser gelagert werden müssen und nur ein paar Stunden halten und dann trüb werden und solche die sich auch (bisher wenige) Jahre völlig stabil zeigen.
Inzwischen gibt es auch Weloopale die Oberflächenbehandelt wurden um gegen Trocknung robuster zu werden. Da ist vieles in Bewegung und Neuentwicklung.

Ich sie halten wie Zigarren.
El Kratzbürscht
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 14:26 Uhr  ·  #5
Naja, mal so allgemein ausgedrückt, du verstehst, dass eine gewisse Porösität herrscht, mehr oder weniger.
Wo Wasser aus- und eindringen kann, können das auch andere Substanzen.
Tilo
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 17:53 Uhr  ·  #6
nicht zu vergessen die Opale, die durch Wasserkontakt klar durchsichtig werden, das farbspiel nahezu komplett einbüßen und das auch bleibt

jo, wie mans macht, macht mans verkehrt
http://www.pinfire.de/edelopal_hydrophan.html
siehe inverser Hydrophan
ich habe sowas im Schrott liegen als schlechtes beispiel

deshalb bin ich bei afrikanischen opalen sehr skeptisch
bei australischen weiß man, daß sie Feuchtigkeit mögen und es da kein zuviel gibt
Tilo
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 09.11.2018 - 18:00 Uhr  ·  #7
Non Ferrum
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Re: Pflege von Opalen

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Gepostet: 12.11.2018 - 11:11 Uhr  ·  #8
Danke erst mal für die Antworten, werde meiner Kundin mal eine kleine Zusammenfassung schicken.
Das Opale schwierige Steine sind kannte ich schon vom Fassen her, darum hab ich eh kaum welche, aber
das sie solche Diven sind wusste ich bis jetzt auch nicht.

Besonders der Link mit den Feueropalen hat mich aufhorchen lassen, einen hab ich in meiner Sammlung und den
werde ich gleich kontrollieren. Die Steine sind ja nicht gerade billig und da wäre es echt Mist wenn der trüb wird.
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