Hallo,
ich habe vor, Ringe aus Silber zu gießen. Einen Arbeitsplan hab ich mir schon ausgetüftelt, aber einige Fragen sind noch offen, vor allem die, ob das so gehen wird.
Der Entwurf sieht flache Kavitäten von ca. 0,5mm Tiefe auf der Oberfläche der Ringschiene vor, der Ring soll ca. 3mm dick und 10mm breit werden. Das Reliefmuster muss man sich ähnlich wie das inverse Muster eines Schildkrötenpanzers vorstellen; d.h. die Fugen sind erhaben.
Da das Muster eine zweiteilige Form ausschließt, möchte ich das im Wachsausschmelzverfahren gießen. Ein wenig anstrengend könnte für mich als Anfänger dabei werden, daß ich das Wachsmodell bei Fehlgüssen jeweils neu von Hand anfertigen müsste. Daher hatte ich die Idee, das Original erst mal mit Silikon abzuformen und dann bei Bedarf immer wieder Wachskopien davon zu gießen. Funktioniert so was? Gibts da was, worauf man besonders achten müsste?
Für die endgültige Form kommen entweder Gips oder Einbettmasse für Zahntechniker in Frage. Was verwenden Goldschmiede dabei zum Einbetten? Und, welchen Gips verwendet man am besten?
Nachteil am Gips ist, daß man ihn blasenfrei rütteln und trockenen muss. Kann man irgendwie feststellen, ob die Form nach dem Trocknungsvorgang hinreichend wasserfrei ist?
Der Nachteil an dem Zahntechnikmaterial ist der Preis und die Beschaffbarkeit - ich konnte nur Angebote ab 5Kg aufwärts im Netz finden - und die Anmischflssigkeit ist auch nicht grade günstig.
Was gibt es da noch für Alternativen? Kann man Wachsausschmelzguss auch mit Sandformen realisieren?
Als Wärmequelle habe ich Zugriff auf ein Autogenschweißgerät - Kann das für die üblichen Tigel und das geplante Material (Ag925) zu heiß werden?
Als Alternative zu Silber könnte ich mir auch Palladium-Weißgold vorstellen. "Echte" Goldschmiede stellen sich solche Legierungen, soweit ich weiß, nach Bedarf selbst her. Gibt es das auch fertig als Schmelzgranulat zu kaufen? Ich fürchte, für das Palladium wird auch die Power des Acetylen-Brenners nicht ausreichen.
Bin für jeden Ratschlag dankbar,
Ashnak
ich habe vor, Ringe aus Silber zu gießen. Einen Arbeitsplan hab ich mir schon ausgetüftelt, aber einige Fragen sind noch offen, vor allem die, ob das so gehen wird.
Der Entwurf sieht flache Kavitäten von ca. 0,5mm Tiefe auf der Oberfläche der Ringschiene vor, der Ring soll ca. 3mm dick und 10mm breit werden. Das Reliefmuster muss man sich ähnlich wie das inverse Muster eines Schildkrötenpanzers vorstellen; d.h. die Fugen sind erhaben.
Da das Muster eine zweiteilige Form ausschließt, möchte ich das im Wachsausschmelzverfahren gießen. Ein wenig anstrengend könnte für mich als Anfänger dabei werden, daß ich das Wachsmodell bei Fehlgüssen jeweils neu von Hand anfertigen müsste. Daher hatte ich die Idee, das Original erst mal mit Silikon abzuformen und dann bei Bedarf immer wieder Wachskopien davon zu gießen. Funktioniert so was? Gibts da was, worauf man besonders achten müsste?
Für die endgültige Form kommen entweder Gips oder Einbettmasse für Zahntechniker in Frage. Was verwenden Goldschmiede dabei zum Einbetten? Und, welchen Gips verwendet man am besten?
Nachteil am Gips ist, daß man ihn blasenfrei rütteln und trockenen muss. Kann man irgendwie feststellen, ob die Form nach dem Trocknungsvorgang hinreichend wasserfrei ist?
Der Nachteil an dem Zahntechnikmaterial ist der Preis und die Beschaffbarkeit - ich konnte nur Angebote ab 5Kg aufwärts im Netz finden - und die Anmischflssigkeit ist auch nicht grade günstig.
Was gibt es da noch für Alternativen? Kann man Wachsausschmelzguss auch mit Sandformen realisieren?
Als Wärmequelle habe ich Zugriff auf ein Autogenschweißgerät - Kann das für die üblichen Tigel und das geplante Material (Ag925) zu heiß werden?
Als Alternative zu Silber könnte ich mir auch Palladium-Weißgold vorstellen. "Echte" Goldschmiede stellen sich solche Legierungen, soweit ich weiß, nach Bedarf selbst her. Gibt es das auch fertig als Schmelzgranulat zu kaufen? Ich fürchte, für das Palladium wird auch die Power des Acetylen-Brenners nicht ausreichen.
Bin für jeden Ratschlag dankbar,
Ashnak