Vorab, wenn man Säuren, also auch Essig und Wein in Tongefäßen aufbewahren kann, dann braucht man nicht zu fragen ob das erst in Gläsern möglich war.
Gläser sind aber auch schon vor dem 14 Jahrhundert in Europa bekannt gewesen. Für Handwerker und Alchimisten waren sie nur zu teuer. Vor allem wenn Steingut und Ton auch aus Aufbewahrung funktioniert.
Kork ist ebenfalls schon vor dem 14 Jahrhundert bekannt gewesen nur vielleicht nördlich der Alpen eher rar.
Da schon weit vor Christi Geburt umfangreiche Kenntnisse im Umgang mit Baumharzen und Bienenwachsen existierten, ist anzunehmen das diese für Verschlussstopfen verwendet wurden.
Die profane Malerei hat erst spät begonnen auch Handwerke und bäuerliche Szenen in großem Umfang darzustellen. Deshalb würde ich ich eher in gut erhalten Klosterbibliotheken nach Darstellungen und Beschreibungen von chemischen Laboren suchen.
Das hier dürfte eine gute Anlaufadresse sein:
http://www.stiftmelk.at/