Guten Morgen,
ich habe gestern meinen ersten (sehr unprofessionellen) Guss im Wachsausschmelzverfahren mit Feinsilber gemacht.
Trotz der Tatsache, dass wirklich einige Parameter nicht optimal, bzw. sehr improvisiert sind, ist das Ergebnis nicht mal sonderlich schlecht geworden.
Ich beschreibe mal kurz die Rahmenbedingungen:
Ich habe meinen Wachsbaum mit den zu gießenden Gussteilen erstellt und das Ganze dann in der Küvette mit Einbettmasse ausgegossen, so weit würde es wahrscheinlich auch ein professioneller Goldschmied nicht anders machen, nur genauer und besser, da fehlt mir noch die Übung.
Jetzt allerdings fängt es an improvisiert zu werden....ich habe keinen speziellen Ofen um das Wachs auszuschmelzen und auch noch keine Möglichkeit unter Vakuum zu gießen.
Deshalb habe die Küvette in meinem normalen Schmelzofen so lange erhitzt, bis das Wachs verdampft war. Es ist ein Gasofen, den ich nicht sonderlich genau auf Temperatur bringen kann, da er gleich richtig loslegen will.
Also niedrigste Stufe, auf der er noch brennt, eingestellt und dann einfach gewartet, bis (vermutlich) das ganze Wachs ausgeschmolzen war.
Die Küvette hat im Inneren des Gusskanals geglüht und es kam absolut kein Wachsdampf mehr raus.
Von den 10 am Gussbaum angebrachten Gussteilen sind 6 sehr gut ausgegossen worden. (Ich hätte eigentlich weniger erwartet unter diesen Umständen)
Da mein Hobby sich selbst finanziert muss ich erst noch Geld zusammen kriegen, um weitere Sachen zu kaufen, wie z. B. einen extra Ofen zum Ausschmelzen des Wachses, etc.
Ok, so weit so gut, aber....die Gussteile sind zum Teil schwarz angelaufen und lassen sich nicht einfach reinigen. Normalerweise habe ich beim Sandguss alle Verfärbungen sofort weg gekriegt, wenn ich die Teile einen Moment in der Trommelpoliermaschine bearbeitet habe.
Bei den aktuellen Stücken waren die Versuche jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
Auch ein Polieren von Hand, mit Paste und Schwamm hat bisher nichts gebracht, ich werde nochmal versuchen mit der Handpoliermaschine etwas zu erreichen.
Kann mir jemand sagen, was das für Verfärbungen sind und wie ich die vermeiden kann?
Blausilber dürfte es ja eigentlich nicht sein, da es Feinsilber ist und wenn ich richtig gelesen habe Blausilber nur bei Legierungen durch den Kupferanteil verursacht wird.
ich habe gestern meinen ersten (sehr unprofessionellen) Guss im Wachsausschmelzverfahren mit Feinsilber gemacht.
Trotz der Tatsache, dass wirklich einige Parameter nicht optimal, bzw. sehr improvisiert sind, ist das Ergebnis nicht mal sonderlich schlecht geworden.
Ich beschreibe mal kurz die Rahmenbedingungen:
Ich habe meinen Wachsbaum mit den zu gießenden Gussteilen erstellt und das Ganze dann in der Küvette mit Einbettmasse ausgegossen, so weit würde es wahrscheinlich auch ein professioneller Goldschmied nicht anders machen, nur genauer und besser, da fehlt mir noch die Übung.
Jetzt allerdings fängt es an improvisiert zu werden....ich habe keinen speziellen Ofen um das Wachs auszuschmelzen und auch noch keine Möglichkeit unter Vakuum zu gießen.
Deshalb habe die Küvette in meinem normalen Schmelzofen so lange erhitzt, bis das Wachs verdampft war. Es ist ein Gasofen, den ich nicht sonderlich genau auf Temperatur bringen kann, da er gleich richtig loslegen will.
Also niedrigste Stufe, auf der er noch brennt, eingestellt und dann einfach gewartet, bis (vermutlich) das ganze Wachs ausgeschmolzen war.
Die Küvette hat im Inneren des Gusskanals geglüht und es kam absolut kein Wachsdampf mehr raus.
Von den 10 am Gussbaum angebrachten Gussteilen sind 6 sehr gut ausgegossen worden. (Ich hätte eigentlich weniger erwartet unter diesen Umständen)
Da mein Hobby sich selbst finanziert muss ich erst noch Geld zusammen kriegen, um weitere Sachen zu kaufen, wie z. B. einen extra Ofen zum Ausschmelzen des Wachses, etc.
Ok, so weit so gut, aber....die Gussteile sind zum Teil schwarz angelaufen und lassen sich nicht einfach reinigen. Normalerweise habe ich beim Sandguss alle Verfärbungen sofort weg gekriegt, wenn ich die Teile einen Moment in der Trommelpoliermaschine bearbeitet habe.
Bei den aktuellen Stücken waren die Versuche jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
Auch ein Polieren von Hand, mit Paste und Schwamm hat bisher nichts gebracht, ich werde nochmal versuchen mit der Handpoliermaschine etwas zu erreichen.
Kann mir jemand sagen, was das für Verfärbungen sind und wie ich die vermeiden kann?
Blausilber dürfte es ja eigentlich nicht sein, da es Feinsilber ist und wenn ich richtig gelesen habe Blausilber nur bei Legierungen durch den Kupferanteil verursacht wird.