Beim Ausbrennen der Küvette gibt es drei problematische oder genau genommen 4-5 Temperaturstufen auf die man achten muss.
Bei ca. 60-70° Celsius im Kern der Küvette fließt das Wachs raus. Das kann man auch im Wasserdampfbad machen dann bleibt nicht so viel Wachs im Ofen und es qualmt später weniger.
Bei ca. 100° Celsius im Kern der Küvette entweicht der Wasserdampf. Wenn der Vorgang zu schnell passiert, dann können Stücke weggesprengt werden durch zu hohen Dampfdruck.
Bei ca. 380° Celsius im Kern der Küvette wird Wasserdampf frei, der in der Gipsverbindung molekular gebunden war und auch der muss langsam diffundieren können, sonst passiert das wie oben.
Ab ca. 480° Celsius im Kern der Küvette beginnt der Ruß, der sich aus Wachsresten in der Küvette gebildet hatte, sich langsam unter Sauerstoffaufnahme in CO2 zu zersetzen. In der Zeit muss zwingend auch etwas Frischluft in den Ofen, sonst bleibt der Ruß auch bei höheren Temperaturen bestehen. Bei höheren Temperaturen geht das etwas schneller.
Ab ca. 800° Celsius in der Küvette beginnt der Gips, der das Kristobalitpulver zusammen hält, sich langsam zu zersetzen und das Gebinde wird weicher und zerfällt dann irgendwann. Wenn man Pech hat schon vor dem Guss.
Die Brenntemperatur bei Wachsformen soll daher zwischen ca 500 und 750° Celsius liegen. Bei Kunstharzen eher im höheren Bereich oder man muss ein anderes Bindemittel nehmen. Zum Beispiel phosphatgebundene Einbettmassen, wie man sie auch meist für Platinguss nimmt. Die vertragen 100°C mehr. Sind aber härter zum ausbetten und zickiger beim Abbindestart.
Normalerweise stellt man bei der Ofensteuerung Haltepunkte bei den verschiedenen Stufen ein, die um so länger sein müssen, je größer die Küvetten sind damit die Wärme Zeit hat von außen bis in den Kern der Küvette einzudringen.
Bei ca. 60-70° Celsius im Kern der Küvette fließt das Wachs raus. Das kann man auch im Wasserdampfbad machen dann bleibt nicht so viel Wachs im Ofen und es qualmt später weniger.
Bei ca. 100° Celsius im Kern der Küvette entweicht der Wasserdampf. Wenn der Vorgang zu schnell passiert, dann können Stücke weggesprengt werden durch zu hohen Dampfdruck.
Bei ca. 380° Celsius im Kern der Küvette wird Wasserdampf frei, der in der Gipsverbindung molekular gebunden war und auch der muss langsam diffundieren können, sonst passiert das wie oben.
Ab ca. 480° Celsius im Kern der Küvette beginnt der Ruß, der sich aus Wachsresten in der Küvette gebildet hatte, sich langsam unter Sauerstoffaufnahme in CO2 zu zersetzen. In der Zeit muss zwingend auch etwas Frischluft in den Ofen, sonst bleibt der Ruß auch bei höheren Temperaturen bestehen. Bei höheren Temperaturen geht das etwas schneller.
Ab ca. 800° Celsius in der Küvette beginnt der Gips, der das Kristobalitpulver zusammen hält, sich langsam zu zersetzen und das Gebinde wird weicher und zerfällt dann irgendwann. Wenn man Pech hat schon vor dem Guss.
Die Brenntemperatur bei Wachsformen soll daher zwischen ca 500 und 750° Celsius liegen. Bei Kunstharzen eher im höheren Bereich oder man muss ein anderes Bindemittel nehmen. Zum Beispiel phosphatgebundene Einbettmassen, wie man sie auch meist für Platinguss nimmt. Die vertragen 100°C mehr. Sind aber härter zum ausbetten und zickiger beim Abbindestart.
Normalerweise stellt man bei der Ofensteuerung Haltepunkte bei den verschiedenen Stufen ein, die um so länger sein müssen, je größer die Küvetten sind damit die Wärme Zeit hat von außen bis in den Kern der Küvette einzudringen.