Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprudelt)

 
Hellfire-bars
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 10:54 Uhr  ·  #25
Am Würfel sieht man den Rest des Gusskanals, am Frosch ist es die selbe Größe.
Es ist Feinsilber.
Und die Temperatur des Silber habe ich eingestellt, tja warum eigentlich...um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht, beim Gasofen konnte ich die eh nie kontrollieren, ich habe immer gefeuert, bis der letzte Rest Silber geschmolzen war.
Welche Temperatur wäre denn für Feinsilber eher ratsam.
Heinrich Butschal
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 11:03 Uhr  ·  #26
Für Feinsilber passt die Temperatur und dafür sind die Güsse sogar extrem gut geworden. Feinsilber ist besonders schwierig in der Abkühlphase zu kontrollieren und so massive Stücke wie der Würfel und der Frosch ebenfalls.
Schon für leichter mit guten Ergebnissen zu giessende Stücke aus Siberlegierungen gilt der Grundsatz dass der Gusskanal 1/3 dicker sein muss als die dickste Stelle im Stück, damit in der gesamten Phase der Kristallisation des noch flüssiges Metalls ins schrumpfend-kristaliisierende Stück aus dem noch flüssigem Kanal Material nachgesogen werden kann. Bei Feinsilber darf der Kanal sogar noch ein wenig dicker sein.

Hier ist der Vorgang noch nicht abgeschlossen durch entweder zu schnelles Abschrecken/Beenden des Gusses oder durch zu dünnen Kanal, der vorher gefroren ist. Die Reste nützten mir nichts, wie dick war er?
Hellfire-bars
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 11:36 Uhr  ·  #27
Der Gusskanal war 4,3 mm dick.
Und das mit dem frühen Abschrecken habe ich mir auch schon gedacht, das werde ich ändern.
Heinrich Butschal
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 11:37 Uhr  ·  #28
Hellfire-bars
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 13:29 Uhr  ·  #29
ca 16 mm.
Eine Frage zum Gusskanal...wenn der Gusskanal ungefähr 1/3 dicker sein soll, als die dickste Stelle des zu gießenden Objektes, heißt das, dass dann der ganze Kanal, incl. der Stelle die am Objekt befestigt wird, so dick sein muss?
Das würde teilweise große Probleme bereiten, weil ich ja dann, z. B. Am Würfel, einen Gusskanal am Würfel anbringen müsste, der größer ist als die Seite des Würfels selber.
Heinrich Butschal
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 13:35 Uhr  ·  #30
Ja, das ist richtig erkannt. Das ist tatsächlich ein Problem. Man versucht dann mit besonderem Aufbau oder mit einer kleinen Verengung zwischen Objekt und Kanal im Bereich von wenigen Millimetern (die die Hitze durch die Einbettmasse übertragen) oder durch geheizte Kanäle (eine Art Sternwerfermaterial auf der Oberfläche des Kanals brennt nach dem Einguss ab und überheizt den Kanal nach der Füllung des Gussobjektes) das Problem zu mildern.
Hellfire-bars
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 13:52 Uhr  ·  #31
Ok, also mit den Gusskanälen rumprobieren.
Ich hatte einen recht großen Wolf gegossen, da habe ich zusätzlich viele kleinere Kanäle gelegt, das hat ganz gut geklappt, zwar nicht perfekt, aber schon sehr nahe an einem gelungenen Guss.
Heinrich Butschal
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Re: Verständnisfrage zum Evakuieren von Einbettmasse (sprude

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Gepostet: 24.12.2020 - 13:54 Uhr  ·  #32
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