Wachsausschmelzverfahren

 
santos
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Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 05.10.2014 - 17:29 Uhr  ·  #1
Hey Leute. Wie heißt das Material in das sie die Wachsformen tauchen?? Würd das gern mal privat ausprobieren. Hammer Material. Die brennen es am Ende auch noch. Coole Sache

http://www.youtube.com/watch?v=nABFOzPL7tQ
Heinrich Butschal
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 05.10.2014 - 21:01 Uhr  ·  #2
Das Material nennt man Schlicker und das Verfahren "Keramikschalenverfahren". Ist wegen des ständigen Mischzwanges der Flüssigkeit und des Pulvers eher für industrielle Anwendungen geeignet.

Präzisere Güsse bekommt man im Wachsausschmelzverfahren mit Kristobaliteinbettmassen. Daher ist das der Standard für Schmuckguss.
Das Keramikschalenverfahren liegt in der Mitte zwischen Schmuckguss und Sandguss.
santos
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 05.10.2014 - 21:35 Uhr  ·  #3
Wo kann man das Material für den Schlickerguss und Kristobaliteinbettmasse kaufen?
Und geh ich Recht in der Annahme das Schlickerguss mit Ton preiswerter ist als die Kristobaliteinbettmassengeschichte?


Mal ein einfacher Gedanke. Ich erstelle mir ein Model aus Wachs. Dann mische ich mir einfache Tonschlicker an und tauche das Wachsmodell so oft in den Schlicker bis die Schicht dick genug ist. Dann erhitze ich das Ganze bis zum Einen das Wachs raus ist und zum Anderen die Temperatur vom Metall(Gießtemperatur Alu- und Zinkguss) erreicht ist. Dann das flüssige Metall rein. Könnte das klappen?

Vieleicht das ganze nochmal mit Gips versuchen?
Heinrich Butschal
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 07:53 Uhr  ·  #4
In dem Film arbeiten mit einem Keramikschlicker, ob das mit Ton auch so funktioniert musst Du ausprobieren.
Ich weis nicht wo man so etwas kaufen kann, nach meinem Wissen mischen die Firmen das selbst.
Tilo
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 08:04 Uhr  ·  #5
dauert dann ziemlich lang, bis die vielen Schichten sicher durchgetrocknet sind?
grad wenn du eh nicht so viele Güsse machst, ist die Einbettmasse dann doch gar nicht so teuer?
santos
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 10:41 Uhr  ·  #6
Auf jedenfall sau spannend die Geschichte.

Habt ihr eine gute Quelle für die Kristobaliteinbettmassen???


Ein Engländer nimmt z.B. das hier 1/3Gips - 2/3 Sand/Zieselstaub, und trocknet bei 648.9 °C für einige Stunden. Das versuch ich auf jedenfall auch.


Wen es interessiert http://www.alloyavenue.com

Ein englishsprächiges Forum. Hatte sehr lange dafür suchen müßen. Die haben auch einen guten Castingbereich(kein Gold und Silber).
Heinrich Butschal
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 11:18 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von santos
Auf jedenfall sau spannend die Geschichte.

Habt ihr eine gute Quelle für die Kristobaliteinbettmassen???


Hier findest Du genügend Quellen:
https://www.google.de/search?q…8wflnoC4Bg
santos
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 12:10 Uhr  ·  #8
Heinrich Butschal
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 12:22 Uhr  ·  #9
Tilo
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Re: Wachsausschmelzverfahren

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Gepostet: 06.10.2014 - 12:40 Uhr  ·  #10
was meint gute Quelle?
gibt halt verschiedene Lieferanten: Schula(wobei ich da auf die schnelle keine normale Einbettmasse gefunden habe) Fischer usw
großartige Preisunterschiede erwarte ich da nicht
meines Wissens gibts z.B. die Kerr-einbettmassen hierzulande in 2 und 45kg-Gebinden, teils nur an gewerblich zu verkaufen (Flume)
die regular/standard hat 40% cristobalit, die anderen teils noch etwas mehr
wie viel würdest du zum Testen denn brauchen?
die von certus gibts auch in 5kg-gebinden für etwa 14,-,

notfalls kann ich dir 5kg von dem Kerr regular für 14,- brutto abfüllen zzgl. Porto
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