Ich habe mal noch eine Frage, die hier sicherlich nicht falsch aufgehoben ist.
Wenn ich legiertes Gold oder Silber schmelze und gieße, dann habe ich ja häufiger schwarze, oder braune Beläge auf der Oberfläche, die ich mit Beize, oder schmirgeln, polieren, etc. wegkriege.
Als Erklärung dafür habe ich häufiger gelesen, dass hier scheinbar unedle Bestandteile der Legierung an der Oberfläche quasi ausgetrieben werden, oder oxydieren.
Da ich ständig am rumexperimentieren bin und von manchen Metallen nur sehr geringe Mengen habe, aktuell z. B. 750er Gold, schmelze ich viele Exponate wieder ein und probiere was Neues aus. Dabei fällt ja immer wieder die dunkle Oberfläche an, die dann auf welche Art auch immer, wieder entfernt wird.
Jetzt die Frage: Verringere ich dadurch nicht immer wieder den Anteil der unedlen Beimischungen, so dass mit der Zeit der Anteil der edlen Bestandteile im Gegensatz zu unedlen Bestandteilen steigt und somit der Feingehalt steigt?