Das Edelsteinschleifen ist nicht nur zum Hobbygebrauch und als Betriebsgeheimnis der Schmucksteingrossschleifindustrie zu verstehen, sondern auch als richtiger offiziell anerkannter Beruf zu erlernen.
Wusstet ihr das?
Edelsteinschleifer/in der Fachrichtung Edelsteinschleifen ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk mit dem Berufstyp der Dualen Ausbildung.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre
Es sind verschiedene Fachrichtungen möglich:
Edelsteinschleifer/in - Edelsteingravieren
Edelsteinschleifer/in - Industriediamantschleifen
Edelsteinschleifer/in - Schmuckdiamantschleifen
Edelsteinschleifer/innen der Fachrichtung Edelsteinschleifen fertigen nach Kundenwünschen, Vorlagen oder eigenen Ideen z.B. Schmucksteine oder dekorative Artikel wie Teelichthalter oder Briefbeschwerer oder sie fertigen nach technischen Vorlagen z.B. auch Lagersteine für Uhren. Sie wählen die Rohsteine je nach Auftrag aus, spalten größere Exemplare und sägen sie zu. Beim nachfolgenden Ebauchieren erhalten die Steine ihre grobe Form. Um kleine Steine besser bearbeiten zu können, kitten sie diese auf Halter. Nun schleifen sie die Steine nach Schleifbild z.B. im Plan-, Mugel- oder Facettenschliff und polieren die Oberflächen. In der industriellen Verarbeitung von Edelsteinen setzen sie computergesteuerte Maschinen ein.
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Edelsteinschleifer/innen der Fachrichtung Edelsteinschleifen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:
3-D-Druck (z.B. mit CAD-Programmen erstellte Edelsteinvorlagen herstellen und verfeinern; mit CAD-Programmen erstellte Entwürfe herstellen und mit Kunden/Kundinnen besprechen)
3-D-Laserscanning (z.B. Rohsteine mit 3-D-Laserscannen für das Überprüfen von Schleifideen ausmessen; für das Umarbeiten von Edelsteinen Schäden mit 3-D-Laserscannern feststellen)
Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. in der industriellen Verarbeitung von Edelsteinen vernetzte Schleifanlagen mithilfe von Apps überwachen)
Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. CNC-Maschinen für Edelsteinschleifanlagen programmieren)
Nachzulesen auch auf
https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/131165
Früher hieß übrigens der Edelsteinschleifer Lapidär. Die Berufsbezeichnung ist heute noch unter den Diamantschleifern bekannt und durchaus noch üblich.
Auch kommt der Begriff "Lapidär" in der Uhrenbranche vor. Lapidieren bezeichnet eine Technik zum Schleifen gerader Flächen mittels spezieller Maschinen.
Wie viele Begriffe der Uhren- und Schmuckindustrie kommt der Begriff aus dem Französischen.
Lapidär / Lapidar (frz. lapidaire) und Lapidieren (frz. lapider, wörtlich „steinigen“, hier aber eher von lapidaire, „den Stein betreffend“).
Im Kontext von Handwerk und Schmuck ist daher ein Lapideur / Lapidär / Lapidar der Fachmann für das Schleifen und Polieren von Schmucksteinen, Edelsteinen und Diamanten.
Auf jeden Fall ein faszinierendes Handwerk!
Wusstet ihr das?
Edelsteinschleifer/in der Fachrichtung Edelsteinschleifen ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk mit dem Berufstyp der Dualen Ausbildung.
Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre
Es sind verschiedene Fachrichtungen möglich:
Edelsteinschleifer/in - Edelsteingravieren
Edelsteinschleifer/in - Industriediamantschleifen
Edelsteinschleifer/in - Schmuckdiamantschleifen
Edelsteinschleifer/innen der Fachrichtung Edelsteinschleifen fertigen nach Kundenwünschen, Vorlagen oder eigenen Ideen z.B. Schmucksteine oder dekorative Artikel wie Teelichthalter oder Briefbeschwerer oder sie fertigen nach technischen Vorlagen z.B. auch Lagersteine für Uhren. Sie wählen die Rohsteine je nach Auftrag aus, spalten größere Exemplare und sägen sie zu. Beim nachfolgenden Ebauchieren erhalten die Steine ihre grobe Form. Um kleine Steine besser bearbeiten zu können, kitten sie diese auf Halter. Nun schleifen sie die Steine nach Schleifbild z.B. im Plan-, Mugel- oder Facettenschliff und polieren die Oberflächen. In der industriellen Verarbeitung von Edelsteinen setzen sie computergesteuerte Maschinen ein.
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Edelsteinschleifer/innen der Fachrichtung Edelsteinschleifen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:
3-D-Druck (z.B. mit CAD-Programmen erstellte Edelsteinvorlagen herstellen und verfeinern; mit CAD-Programmen erstellte Entwürfe herstellen und mit Kunden/Kundinnen besprechen)
3-D-Laserscanning (z.B. Rohsteine mit 3-D-Laserscannen für das Überprüfen von Schleifideen ausmessen; für das Umarbeiten von Edelsteinen Schäden mit 3-D-Laserscannern feststellen)
Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. in der industriellen Verarbeitung von Edelsteinen vernetzte Schleifanlagen mithilfe von Apps überwachen)
Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. CNC-Maschinen für Edelsteinschleifanlagen programmieren)
Nachzulesen auch auf
https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/131165
Früher hieß übrigens der Edelsteinschleifer Lapidär. Die Berufsbezeichnung ist heute noch unter den Diamantschleifern bekannt und durchaus noch üblich.
Auch kommt der Begriff "Lapidär" in der Uhrenbranche vor. Lapidieren bezeichnet eine Technik zum Schleifen gerader Flächen mittels spezieller Maschinen.
Wie viele Begriffe der Uhren- und Schmuckindustrie kommt der Begriff aus dem Französischen.
Lapidär / Lapidar (frz. lapidaire) und Lapidieren (frz. lapider, wörtlich „steinigen“, hier aber eher von lapidaire, „den Stein betreffend“).
Im Kontext von Handwerk und Schmuck ist daher ein Lapideur / Lapidär / Lapidar der Fachmann für das Schleifen und Polieren von Schmucksteinen, Edelsteinen und Diamanten.
Auf jeden Fall ein faszinierendes Handwerk!