Ich habe da mal einen Leckerbissen. Ärgerlich für die Betroffenen, aber trotzdem etwas zum Schmunzeln. Hierbei geht es um einen Betrug, welcher nach der selben Masche, überall in der Bundesrepublik durchgezogen wird. Folgendes:
Das Opfer befindet sich meist in einer belebten Fußgängerzone in einer größeren Stadt. Plötzlich bleibt eine Person (meist südländischer Natur) vor einem Stehen und hebt einen, grade vermeintlich verlorenen Trauring vom Boden auf.
Täter: "Endschuldigen Sie, aber Sie haben grade den goldenen Trauring verloren"
Das Oper ist irritiert und schaut zunächst auf seine Hände. Stellt jedoch fest, das Ihm nichts fehlt und gibt zu, dass es nicht sein Ring sein kann.
Daraufhin wirft der Betrüger einen Blick in den Ring und findet einen Stempel. Meist 585 oder 750. "Oh! Das ist ein schwerer 585/750 Gelbgoldring, der ist ja mindestens 200 € Wert, den kann ich ja Verkaufen!" Nur leider gibt der Betrüger zu, das er überhaupt keine Zeit habe, jedoch würde er diesen Wertvollen Trauring an das Opfer Verkaufen. Die Preise hierfür belaufen sich auf 15,00-50,00 €.
Später stellt sich beim Fachmann heraus, das es ein Messingring ist. Meist etwas angelaufen wie alte 333/Gelbgoldringe.
Zur Beschreibung der Ringe:
Trauringe:
ca. 10-12 mm breit,
ca. 2-2,5 mm stark.
Außen stark gespannt,
Innen grade und Scharfkantig
Insgesamt sieht man sehr deutlich, dass es sich um einen sehr einfach gemacht Messingring handelt, welcher auf einer Drehbank abgedreht wurde. Man machte sich noch nicht einmal die Mühe, die scharfen Kanten oder die Spuren des Drehmeisels zu entfernen.
Siegelringe:
ca. 10 mm breit,
Der Ringkopf ist sehr hoch und Kantig gearbeitet. Die Oberseite wurde mit verschiedenen Objekten (Mercedes-Stern, VW, BMW-Wappen) mit dem Stichel verziert. Die Stichelarbeiten erinnert sehr an die ersten Versuche eines Lehrlings mit dem Stichel.
Also, wenn man einen alten, breiten Trauring in die Hände bekommt, am besten sofort Prüfen. Sonst kommt es schnell vor, dass man diesen als Trauringumarbeitung annimmt und erst später bei den Arbeiten den Irrtum erliegt. Ich selber habe schon mindestens 6 Stück in der Hand gehabt, welche von Juwelieren, zwecks Änderung angenommen wurde. Also Vorsicht!
Grüße
goOse
Das Opfer befindet sich meist in einer belebten Fußgängerzone in einer größeren Stadt. Plötzlich bleibt eine Person (meist südländischer Natur) vor einem Stehen und hebt einen, grade vermeintlich verlorenen Trauring vom Boden auf.
Täter: "Endschuldigen Sie, aber Sie haben grade den goldenen Trauring verloren"
Das Oper ist irritiert und schaut zunächst auf seine Hände. Stellt jedoch fest, das Ihm nichts fehlt und gibt zu, dass es nicht sein Ring sein kann.
Daraufhin wirft der Betrüger einen Blick in den Ring und findet einen Stempel. Meist 585 oder 750. "Oh! Das ist ein schwerer 585/750 Gelbgoldring, der ist ja mindestens 200 € Wert, den kann ich ja Verkaufen!" Nur leider gibt der Betrüger zu, das er überhaupt keine Zeit habe, jedoch würde er diesen Wertvollen Trauring an das Opfer Verkaufen. Die Preise hierfür belaufen sich auf 15,00-50,00 €.
Später stellt sich beim Fachmann heraus, das es ein Messingring ist. Meist etwas angelaufen wie alte 333/Gelbgoldringe.
Zur Beschreibung der Ringe:
Trauringe:
ca. 10-12 mm breit,
ca. 2-2,5 mm stark.
Außen stark gespannt,
Innen grade und Scharfkantig
Insgesamt sieht man sehr deutlich, dass es sich um einen sehr einfach gemacht Messingring handelt, welcher auf einer Drehbank abgedreht wurde. Man machte sich noch nicht einmal die Mühe, die scharfen Kanten oder die Spuren des Drehmeisels zu entfernen.
Siegelringe:
ca. 10 mm breit,
Der Ringkopf ist sehr hoch und Kantig gearbeitet. Die Oberseite wurde mit verschiedenen Objekten (Mercedes-Stern, VW, BMW-Wappen) mit dem Stichel verziert. Die Stichelarbeiten erinnert sehr an die ersten Versuche eines Lehrlings mit dem Stichel.
Also, wenn man einen alten, breiten Trauring in die Hände bekommt, am besten sofort Prüfen. Sonst kommt es schnell vor, dass man diesen als Trauringumarbeitung annimmt und erst später bei den Arbeiten den Irrtum erliegt. Ich selber habe schon mindestens 6 Stück in der Hand gehabt, welche von Juwelieren, zwecks Änderung angenommen wurde. Also Vorsicht!
Grüße
goOse