ich bin gespannt auf die "unbürkratischen" Einkaufsmöglichkeiten
unbürokratisch meint:
80 jährige zweifach geimpfte Person möchte eine Kleinigkeit kaufen
dann geht im ersten Laden erstmal die Diskussion los, was das für ein Schmarrn ist, bei Geimpften einen Schnelltest, der nur stark infektiöse Menschen erkennt, machen zu müssen,und ob angesichts der Kleinigkeit an Umsatz das Geschäft oder die Kundin die 5,- des trotz der Impfung notwendigen Schnelltests bezahlen muß
wenn das geklärt ist, braucht man nur noch ein Formular zur Zustimmung zum Schnelltest auszufüllen und ein Formular wegen der Datenschutzbelehrung
nach lächerliche 15min warten bis zum Ergebnis des Schnelltests und muß nur noch das Formular, das zum Einkaufen in weiteren Geschäften berechtigt, ausgefüllt werden
das der vollumfänglich Geimpften natürlich nur an diesem Tag einkaufen erlaubt
mal den unschönen Fall angenommen, der Test ist positiv, habe ich im Zweifel in der Hoffnung auf Umsatz 5,- für den Test ausgegeben und schon mehr Zeit mit dem ansteckenden Kunden verbracht, als für den Kaufvorgang notwendig gewesen wäre (ich habe einiges an Silberkleinkram zu verkaufen: kurz anschauen, gefällt, fertig) und am Ende der Zeit habe ich zwar das Ansteckungsrisiko gehabt, muß aber den ansteckenden Kunden natürlich aus dem Laden komplimentieren, ohne dass auch nur irgendwas positives rausgekommen ist außer dem Schnelltestergebnis
irgendwie scheint mir das alles nicht so wirklich verlockend
(klar, wenn jemand Trauringe kaufen will, kommts angesichts von Verkaufsgesprächzeitaufwand und Umsatz auf das Prozedere nicht so an, aber bei den normalen Kleinkramkäufen wie silb. Kettchen mit Herzanhänger für zusammen 30,- oder gar nur das Kettchen, das als Ersatz für ein gerissenes der geimpften Oma verkauft werden soll, ist das schon einigermaßen bürokratisch statt >unbürokratisch